Die Projektgruppe „Ausstellung 1. Weltkrieg in Kirchlengern“ der Erich Kästner-Gesamtschule Kirchlengern kommt gut voran. Die Resonanz aus der Bevölkerung war sehr gut, im Archiv der Gemeinde Kirchlengern konnte Archivar Volker Heidemann viele Exponate entgegen nehmen. Doch die Schüler waren nicht untätig, mit Hausbesuchen konnten sie einige Materialien als Leihgaben in die Sammlung holen, besonders herausragend ist dabei eine Sammlung sehr aufschlussreicher Postkarten von der Ost- und von der Westfront, wohl in seiner Fülle einmalig.
Für die Schüler ist auch das Material bemerkenswert, das den Zeitgeist vor dem ersten Weltkrieg in starker Form zeigt. Die Stellung der damaligen Militärs war enorm, dominant und verherrlichend. Auch ein schwerer Aschenbecher verblüffte bei den Exponaten. Es ist Grabenkunst. Darunter versteht man in der Schlacht aus Abfall erstellte Gebrauchs- oder Kunstgegenstände. Bei den Leihgaben ist ein Exponat aus einem Granatenrest gearbeitet.
Das Forschungsteam der Erich Kästner Gesamtschule mit Betreuern zeigt einige der Leihgaben, von links: Felix Uschmann, Ralf Brandt, Nils Rahlmeyer, Archivar Volker Heidemann, Christoph Kaufer, Sergej Huckenheimer, Marc Simon Maier, Jan Burdich, Lehrer Wolfgang Böhm. Es fehlt Torben Kott.
© Erich Kästner-Gesamtschule Kirchlengern





